Unheimlich ruhig ist es nachts im Kiez rund um die Chausseestraße in Berlin-Mitte. Nur hin und wieder wird die Stille von vorbeifahrenden Straßenbahnen und Autos unterbrochen. Fast wie zu Mauerzeiten, als hier ein Grenzübergang war. Wo die triste Welt des Sozialismus endete und kurz vor Mitternacht die letzten Tagesbesucher zurück in den Westen flüchteten. Berliner Morgenpost, 8.3.2009
So beschreibt die Berliner Morgenpost unseren Kiez. Und nennt ihn schon Kiez der Spione. Wegen des BNDs, der 2013 hier auch einziehen soll. Doch noch wohnen erst mal wir hier – und beobachten. Genau das soll auch dieses Blog: Beobachten. Beleuchten. Bewerten.
Nach und nach werden sich bestimmte, immer wieder kehrende Themen herauskristallisieren, es wird aber immer eine bunte Mischung bleiben: Klatsch, Kritiken und Kultur – und nicht zuletzt Geschichte und Politik. In Fotos, Essays, Reportagen und Gedichten. Doch alles wird sich um unseren Kiez drehen. Dem Kiez der Spione. Wir sind die Spione.
Weitere Spione werden hoffentlich dazukommen, so dass dieses Blog ein lebendiges Porträt des sich wandelnden Kiezes wird! Meldet euch bei uns, wenn ihr auch hier wohnt und mitschreiben wollt!
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Viel Spaß beim Lesen wünschen die Kiez-Spione!
Und das ist der Kiez der Spione:

Karte des Kiez der Spione




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