Kaninchenplage auf der Chausseestraße?

Sie springen, sie hoppeln, sie sitzen und mümmeln – die Kaninchen mitten auf der Chausseestraße. Doch diese Kollegen sind nicht aus Fell und Knochen, sondern aus Messing und wurden in den Asphalt und die Gehsteigplatten eingelassen. So sieht das ganze dann aus:

Kaninchen Detail

Kaninchen auf der ChausseestraßeDie 120 Kaninchen, die sich im Abschnitt zwischen Wöhlert- und Liesenstraße herumtreiben, sind das Produkt der Künstlerin Karla Sachse. Geschaffen wurde die Arbeit, um an den ehemaligen Grenzübergang durch den Todesstreifen zu erinnern, der sich an dieser Stelle bis 1990 befand. Das „Kaninchenfeld“ entstand im Rahmen des Kunstwettbewerbs „Übergänge“, mit dem die Berliner Grenzübergänge gekennzeichnet werden sollten.

Von den ursprünglich 120 Kaninchen sind durch Straßenbauarbeiten und die BND-Baustelle mittlerweile nur noch ca. 80 vorhanden. Vielfach soll dabei mit den Kunstwerken sehr unsachgemäß umgegangen worden sein, schreibt das Kulturwerk des berufsverbandes bildender künstler berlin. Der Senat verspricht allerdings, dass die Intarsien nach Abschluss der Arbeiten wieder vervollständigt werden soll.

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