Mauercafé mit neuem Anstrich

Das Mauercafé in der Bernauer Straße hat einen neuen Betreiber: die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Mit vielen Erwartungen und großem Hunger trafen jede Menge neue und alte Gäste im neu gestalteten Café ein. Leider hat sich das Speiseangebot nicht wirklich erweitert: geplatzte Wiener mit ungetoastetem Toast und Ketchup, wahlweise Hamburger oder Cheeseburger, als Tagessuppe Soljanka. Viel gelobt aber der Lobetaler Joghurt aus der eigenen Molkerei, die neue Lavazza-Kaffee-Maschine und die erweiterte Terrasse, auf der von früh bis spät die Sonne scheint. Die Bewohner des Lazaruskrankenhauses, die Anwohner aus dem Wedding, die internationalen Touristen der Gedenkstätte und die Servicekräfte dieses Integrationsprojektes bilden hier eine interessante Mischung. Im Café selber ist eine graue Mauer an die Wand gemalt, ein Wachturm der Grenztruppen, ein bisschen Stacheldraht und auf der Terrasse wird eine Plakatausstellung von „Bild“ und „Bundesstiftung Aufarbeitung“ präsentiert. Schaut man aus dem Fenster bzw. auf die gegenüberliegende Straßenseite hat man gleichwohl die Überbleibsel der „echten“ Mauer im Blick. Insgesamt wirkt das ganze nicht wirklich durchdacht, lustig ist es trotzdem immer wieder.

http://www.diakonie-portal.de/presse/pressemitteilungen-2011/lobetal-ubernimmt-mauercafe-gastronomie-am-historischen-ort

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