Aphoristiker im Kiez: Wer ist team love?

Sie sind die Poeten unter den street artists, die Denker unter den oberflächlichen Mitte-Bewohnern, kurz: Die Aphoristiker im Kiez!

Und auch wenn sie ihre Werke teilweise signieren, so scheinen sie doch die Anonymität zu bevorzugen: Wer steckt hinter team love? Hier einige ältere, zum Teil bereits übermalte Beispiele ihrer Schaffenskraft, die uns allen zu denken geben sollte:

Und hier noch eine kleine Lesehilfe, links steht: „wearing a headband doesn’t make you an indian. looking like a weed doesn’t make you organic“; und rechts: „i’ll let you be in my dreams if i can be in yours – team love“. Kenner wissen natürlich – oder können googlen – das Letzteres ein Zitat ist: Bob Dylan verwendet diese Worte als vorletzte Zeile des Songs „Talkin‘ World War III Blues“ vom 1963er Album „The Freewheelin'“. Sind halt gebildet, die Jungs…

Nachtrag: In der Wöhlertstraße gibt es einen weiteres Graffiti, das der gleichen Hand zugeordnet werden muss. An der Mauer vom unbebauten Grundstück Nr. 2 findet sich der (leicht abgewandelte) Satz der Harvard-Professorin Laurel Thatcher Ulrich:

well behaved women rarely make history„well-behaved women Rarely (statt seldom) make History“

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Kiezbewohner, Streetart abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s