Pret a Diner im Kiez der Spione

Wir angekündigt, haben wir es ausprobiert: Wir waren im Pop up-Restaurant Pret a Diner, das noch bis zum 28. Februar in den Opernwerkstätten an der Zinnowitzer Straße gastiert. Eine imposante Einrichtung erwartete uns, ein Veuve Cliquot-Bus, eine Galerie und viele freundliche junge Amerikaner, die nur um das Wohl ihrer Gäste bemüht waren. Gekocht wird von einem Frankfurter Sterne-Koch, der einen kulinarischen Gruß nach Berlin schickt und einen Einblick in die Küche gewährt. Gewählt werden kann zwischen Henne oder Lamm – gegen Aufpreis gibt’s auch ein Steak. Getrunken wird aus Einweckgläsern, das Brot kommt in der Tüte, die Butter im Eierbecher… Sehr empfehlen können wir die geeiste Rote Beete zum Nachtisch. Begleitet wird das Essen von einem DJ, der Elektro auflegt. Man kann viel Zeit in diesen Hallen verbringen und entdecken, was sich die Macher Buntes und Schrilles haben einfallen lassen. Entgegen der Ankündigung einiger Boulevard-Zeitschriften sind es aber nicht die Mitte-Hipster, die hier ein- und ausgehen. Wir haben lange darüber nachgedacht, es war wohl eher der „Zehlendorf Schickimicki“ in Pelz und auf High Heels, der Geld in die Hand und sich auf den Weg gemacht hat. Ein – jedenfalls für diesen Abend – dickes Portemonaie sollte man bei diesem Experiment dabei haben. Trotzdem: Auf jeden Fall ein Erlebnis!

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