Baubeginn am Nordbahnhof: Das CityCarré

Am Nordbahnhof, auf dem Gelände des ehemaligen „Wochenmarktes“, haben die bauvorbereitenden Maßnahmen für ein weiteres Neubau-Projekt begonnen. Dort soll in den nächsten zwei Jahren das sogenannte „CityCarré“ entstehen.

Quelle: Primus Immobilien AG

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Jette ist da

Ein neues Restaurant im Kiez, diesmal in der bisher sehr ruhigen Habersaathstraße: Ob „Jette“ wohl genügend Laufkundschaft bekommen wird? Von außen betrachtet – also durchs Fenster im Vorbeigehen bzw. online – sieht der Laden vielversprechend aus, die Karte klingt durchaus lecker. Allein: Die Lage und die Preise lassen etwas Skepsis aufkommen, ob das lange gutgeht… Hoffen wir, dass wir eines Besseren belehrt werden!

Wer von Euch war denn schon da? Erste Eindrücke und Kommentare sind hochwillkommen.

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Das Ende der Abrißhäuser: Baubeginn bei The Garden

Über das Haus Chausseestraße 57 haben wir 2011 ausführlich berichtet – ebenso wie über das Projekt The Garden. Nun haben die Vorbereitungs-Arbeiten an dem riesigen Neubauprojekt begonnen. Und damit hat auch das letzte Stündlein für die ehemals besetzten Häuser geschlagen.

Hier einige aktuelle Bilder von den derzeit laufenden Abrißarbeiten:

Und hier noch einige ältere Schnappschüsse. So sah das Baufeld im Dezember aus, nachdem die Bäume gefällt wurden:

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Der Kampf der Schwartzen 8

Es ist eines der letzten unsanierten Häuser im Kiez Schwartzkopff-/Pflug-/Wöhlertstraße: Das Haus Schwartzkopffstraße 8 sticht schon seit Jahren aus den sanierten Altbauten der Umgebung heraus. Dies gilt umso mehr, seit Ende 2012 auf einmal Transparente und Schriftzüge an der grauen, bröckeligen Fassade auftauchten: „Wir bleiben alle!“ und „SALE“ heißt es da. Der Grund: Das Haus soll zwangsversteigert werden – und die Mieter befürchten, dass sie danach die Preise nicht mehr zahlen können und umziehen müssen (die ganze Geschichte hier). Um sich dagegen zu wehren, haben sie einen Verein gegründet.

Der erste Versteigerungstermin wurde verschoben, neue Deadline ist nun der 23. Mai. Bis dahin wollen die Bewohner noch für andere Lösungen kämpfen. Derzeit favorisieren sie das Modell, dass das Haus in kommunales Eigentum übergeht: Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) soll das Haus kaufen. Doch ob das klappt, ist angesichts der großen Zahl von interessierten Investoren unklar. In der Versteigerung könnten die Preise weit über den geschätzten Verkehrswert des Hauses von 485.000 Euro steigen.

Ähnlich schwierig dürfte daher auch ein Hauskauf durch die Mieter selbst werden, auch wenn eine Kommentatorin des Blogs zu genau diesem Modell rät. „Das ist sehr mühsam, erfordert viel Rechnen und Rechtskenntnis und Diplomatie, könnte aber langfristig erfolgreich sein. Es ist so sinnlos wie in der Brunnenstrasse, Liebigstrasse etc den traditionellen Protestweg zu gehen, am Ende wird doch geräumt.“ Da hat sie wahrscheinlich recht…

Wir werden die Entwicklung weiter beobachten und drücken den Bewohnern die Daumen, dass sie noch möglichst lange in unserem Kiez wohnen bleiben können – auf welchem Weg auch immer…

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Wir sind Buch: Der Kiez und die Spione als Krimi-Sujet

Im Herbst erreichte uns eine wirklich ungewöhnliche Mail: Der Journalist und Autor Jan Bergrath wies uns auf seinen neuen Roman hin. Unter dem Titel Fiktion hat er einen Krimi geschrieben, „ein Roman über Mord, Sex und Literatur“, so der Untertitel. Bergrath schrieb uns:

„ich komme zwar aus Köln, aber wenn ich in Berlin bin, wohne ich immer in der Neuen Hochstraße im Wedding und begebe mich Abends ins Hackethals in der Pflugstraße. Seit ein paar Jahren nun verfolge ich den enormen Wandel in diesem Viertel rund um den BND – und nun ist es zum Hauptschauplatz meines neuen Romans „Fiktion“ geworden, der gerade zur Frankfurter Buchmesse erschienen ist. Auch die Plattform „Kiez der Spione“ spielt eine Nebenrolle. Das satirische Finale der Story dagegen ist ganz dem BND gewidmet.“ Weiterlesen

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Pret a Diner im Kiez der Spione

Wir angekündigt, haben wir es ausprobiert: Wir waren im Pop up-Restaurant Pret a Diner, das noch bis zum 28. Februar in den Opernwerkstätten an der Zinnowitzer Straße gastiert. Eine imposante Einrichtung erwartete uns, ein Veuve Cliquot-Bus, eine Galerie und viele freundliche junge Amerikaner, die nur um das Wohl ihrer Gäste bemüht waren. Gekocht wird von einem Frankfurter Sterne-Koch, der einen kulinarischen Gruß nach Berlin schickt und einen Einblick in die Küche gewährt. Gewählt werden kann zwischen Henne oder Lamm – gegen Aufpreis gibt’s auch ein Steak. Getrunken wird aus Einweckgläsern, das Brot kommt in der Tüte, die Butter im Eierbecher… Sehr empfehlen können wir die geeiste Rote Beete zum Nachtisch. Begleitet wird das Essen von einem DJ, der Elektro auflegt. Man kann viel Zeit in diesen Hallen verbringen und entdecken, was sich die Macher Buntes und Schrilles haben einfallen lassen. Entgegen der Ankündigung einiger Boulevard-Zeitschriften sind es aber nicht die Mitte-Hipster, die hier ein- und ausgehen. Wir haben lange darüber nachgedacht, es war wohl eher der „Zehlendorf Schickimicki“ in Pelz und auf High Heels, der Geld in die Hand und sich auf den Weg gemacht hat. Ein – jedenfalls für diesen Abend – dickes Portemonaie sollte man bei diesem Experiment dabei haben. Trotzdem: Auf jeden Fall ein Erlebnis!

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Noch was Neues im Kiez: Pret a Diner

Seit ein paar Tagen ist Pret a Diner wieder in der Stadt. Dieses Mal in den Opernwerkstätten in der Zinnowitzer Straße. Die Gründer versprechen eine ungewöhnliche Atmosphäre und Sterne-Köche schwingen den Kochlöffel. Die Gäste werden noch bis zum 28. Februar mit Kunst, Musik und neuen Cocktails überrascht. Das probieren wir aus!

http://www.pretadiner.com/backstage/start.php

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